Gemeindeleben

Gemeinde in Corona-Zeiten

"Gottesdienst zuhause und zeitgleich"

- Die Glocken läuten kurz vor 10.00 Uhr
- Kerze entzünden
- Einstimmung
(lesen oder eine*r in der Hausgemeinschaft liest vor)
Die Glocken läuten und rufen zum Gebet.
Jesus sagt: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. Wir sind versammelt. An unterschiedlichen Orten. Zur gleichen Zeit. Im Glauben. Wir feiern in Gottes Namen. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
- Gebet zur Einkehr und zur Verbundenheit miteinander an verschiedenen Orten (eine*r betet für sich oder alle in der Hausgemeinschaft beten gemeinsam laut)
Gott. Ich bin hier. Und Du bist hier. Ich bete zu Dir. Und weiß: ich bin verbunden. Mit Dir. Mit anderen, die zu Dir beten. Genau jetzt. Genau so. Ich bin hier. Und Du bist hier. Das genügt. Und ich bringe Dir alles, was ist.
Stille
Höre auf unser Gebet. Amen.
- Bibeltext des Tages
- Lied des Tages (Lied singen oder Text lesen)
- Verkündigungsimpuls (Gedanken zum Sonntag, siehe unten. Oder Gespräch über den Text)
- Fürbitten
Gott. Wir sind verbunden. Als Menschen mit Menschen. Als Glaubende miteinander. Als Glaubende und Menschen mit Dir. Wir bringen Dir unsere Gedanken, unser Danken und unser Sorgen. Heute.
Stille
Wir denken an alle, die wir lieben. Was tun sie gerade.
Stille.
Wir denken an alle, die in diesen Zeiten noch einsamer sind.
Stille.
Wir denken an alle Kranken. Und an alle alten Menschen in Einrichtungen, die keinen Besuch haben können.
Stille.
Wir denken an alle, die helfen. Sie setzen sich und ihre Kraft und ihre Gaben ein füreinander.
Stille.
Wir denken an alle, die einen Menschen verloren haben und traurig sind.
Stille
Wir denken an unsere Geschwister in der weltweiten Kirche, besonders an unsere Freundinnen und Freunde im Sudan.
Stille
Gott. Wir sind Deine Menschen. Wir sind miteinander verbunden. Atmen die Luft Deiner Schöpfung. Beten zu Dir in allem, was ist. Beten zu Dir mit den Worten, die uns im Herzen wohnen:
- Vater Unser
- Segen
Hände öffnen und laut sprechen:
Gott segne uns und behüte uns. Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig. Gott erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden. Amen.
Oder
Fenster öffnen. Einatmen. Ausatmen. Spüren, dass Du da bist. Spüren, dass andere da sind. Genau jetzt. Genau so. Verbunden. Miteinander. Mit Gott. Im Glauben. Einatmen. Ausatmen. Und leise sprechen „Gott spricht: Ich will Dich segnen und Du sollst ein Segen sein.“ (oder ein anderes Segenswort oder ein anderes Wort, das gerade Kraft gibt). Mehrmals wiederholen und dabei vielleicht lauter werden. Stille. Einatmen. Ausatmen. Fenster schließen.
- Kerze löschen
(Texte und Gedanken zum Tag sind unter <www.kirchenjahr-evangelisch.de> zu finden).